Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen DatiMedia – Daniel Benchea (nachfolgend „DatiMedia“) und privaten sowie gewerblichen Kunden über Foto- und Videodienstleistungen, soweit im jeweiligen Vertrag nichts Abweichendes vereinbart wurde. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn Angebot bzw. Auftragsvereinbarung von beiden Parteien angenommen bzw. unterzeichnet wurde. Die Unterzeichnung kann handschriftlich oder digital erfolgen. Individuelle Änderungen und ergänzende Vereinbarungen können einvernehmlich auch in Textform, beispielsweise per E-Mail oder WhatsApp, festgehalten werden, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.
Art, Umfang, Dauer, Ort und gegebenenfalls besondere Anforderungen der Foto- und/oder Videoleistung ergeben sich aus dem individuellen Angebot oder Vertrag. Leistungen, die dort nicht ausdrücklich vereinbart sind, sind nicht geschuldet und können gesondert vereinbart und berechnet werden.
Es gelten die im individuellen Angebot oder Vertrag vereinbarten Preise. Sofern DatiMedia die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG anwendet, wird keine Umsatzsteuer berechnet. Eine Anzahlung ist nur zu leisten, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde; ihre Höhe richtet sich nach dem Angebot oder Vertrag. Sofern nichts anderes vereinbart ist, ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Ein Termin wird mit Abschluss des Vertrags verbindlich reserviert. Eine Änderung des Veranstaltungstermins bedarf der Zustimmung beider Parteien und der Verfügbarkeit von DatiMedia. Eine vereinbarte Terminänderung soll in Textform bestätigt werden. Können sich die Parteien nicht auf eine Terminänderung einigen, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Der Kunde kann den Auftrag vor vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistungen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften kündigen. Die Kündigung soll in Textform, beispielsweise per E-Mail oder WhatsApp, erfolgen. Die finanziellen Folgen einer Kündigung richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere § 648 BGB, soweit diese Vorschrift auf den jeweiligen Vertrag anwendbar ist. Bei der Berechnung eines etwaigen Vergütungsanspruchs werden ersparte Aufwendungen sowie anderweitige Erwerbsmöglichkeiten nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt. Eine bereits geleistete Anzahlung wird auf einen bestehenden Anspruch angerechnet. Ein danach verbleibender Erstattungsbetrag wird dem Kunden zurückgezahlt. Wurde keine Anzahlung geleistet, richten sich etwaige Zahlungsansprüche ausschließlich nach den gesetzlichen Vorschriften. Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
DatiMedia erbringt die vereinbarten Leistungen nach bestem Können und mit angemessener Sorgfalt. Zusätzliche Einsatzzeiten, Zusatzaufnahmen oder sonstige nicht vereinbarte Leistungen werden nur nach vorheriger Absprache und, soweit vereinbart, gegen zusätzliche Vergütung erbracht. Maßgeblich sind die Preise im Angebot/Vertrag oder eine gesonderte Vereinbarung.
DatiMedia wählt die zu liefernden Fotos und/oder Videoaufnahmen aus und bearbeitet sie nach eigenem fachlichem und gestalterischem Ermessen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Die Lieferung erfolgt üblicherweise innerhalb von 4 bis 6 Wochen nach der Veranstaltung. In arbeitsintensiven Zeiten oder bei Krankheit, Unfall, familiären Notfällen, technischen Störungen oder anderen unvorhersehbaren Umständen kann sich die Lieferung angemessen verzögern. DatiMedia informiert den Kunden hierüber, sobald dies absehbar ist. Bei Fotobüchern wählt der Kunde die dafür vorgesehenen Bilder aus. Rohdateien/RAW-Dateien sind nicht Bestandteil der regulären Lieferung und werden nur nach gesonderter Vereinbarung bereitgestellt. Erforderliche Speichermedien stellt der Kunde, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
DatiMedia bewahrt die erstellten Dateien so lange auf, wie dies unter Berücksichtigung der betrieblichen Möglichkeiten angemessen ist. Eine dauerhafte Archivierung oder jederzeitige Verfügbarkeit wird nicht garantiert. Der Kunde ist dafür verantwortlich, gelieferte Dateien zeitnah zu prüfen und eigene Sicherungskopien anzulegen. Innerhalb von drei Monaten nach Rechnungsstellung kann DatiMedia auf Anfrage noch vorhandene Dateien erneut bereitstellen; notwendige Auslagen, insbesondere für Speichermedien und Versand, können berechnet werden. Nach Ablauf dieser Frist besteht kein Anspruch auf erneute Bereitstellung. Sind Dateien noch vorhanden, kann eine Bereitstellung nach gesonderter Vereinbarung gegen angemessene Vergütung erfolgen. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Urheberrechte an den von DatiMedia erstellten Fotos und Videos verbleiben im gesetzlich zulässigen Umfang bei DatiMedia bzw. Daniel Benchea. Nach vollständiger Zahlung erhält ein privater Kunde ein einfaches Nutzungsrecht für private Zwecke, insbesondere zum Ausdrucken, zur Weitergabe im privaten Umfeld und zur Veröffentlichung auf eigenen privaten Social-Media-Profilen. Eine kommerzielle Nutzung, Weiterveräußerung, entgeltliche Weitergabe oder Bearbeitung, die über gesetzlich zulässige Nutzungen hinausgeht, bedarf der vorherigen Zustimmung. Nutzungsrechte für gewerbliche Kunden ergeben sich aus dem jeweiligen Vertrag. Eine Namensnennung („DatiMedia“ oder „Daniel Benchea“) ist willkommen, aber nicht verpflichtend. Rechte abgebildeter Personen bleiben unberührt.
DatiMedia veröffentlicht Fotos oder Videos zu Referenz- und Werbezwecken nur, wenn hierfür die erforderliche Einwilligung oder sonstige Rechtsgrundlage vorliegt. Eine Einwilligung ist freiwillig und keine Voraussetzung für den Abschluss oder die Durchführung des Auftrags. Die Zustimmung des Auftraggebers ersetzt nicht automatisch erforderliche Einwilligungen weiterer abgebildeter Personen.
Der Kunde stellt DatiMedia rechtzeitig alle für die Durchführung erforderlichen Informationen zur Verfügung und informiert insbesondere über örtliche Vorgaben, Einschränkungen des Veranstaltungsortes oder des Veranstalters sowie notwendige Zugangsvoraussetzungen. Verzögerungen oder Einschränkungen aufgrund fehlender Informationen oder fehlender Mitwirkung des Kunden können die Durchführung beeinflussen.
DatiMedia haftet nach den gesetzlichen Vorschriften. Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen gelten die gesetzlichen Haftungsbeschränkungen, soweit diese wirksam vereinbart werden können; die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt. Verursacht der Kunde oder eine Person, für die der Kunde gesetzlich einzustehen hat, schuldhaft einen Schaden an Ausrüstung oder Eigentum von DatiMedia, richtet sich eine Ersatzpflicht nach den gesetzlichen Vorschriften.
DatiMedia trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der erstellten Dateien. Eine vollständige Risikofreiheit, eine lückenlose Datensicherung oder eine unbegrenzte Verfügbarkeit kann nicht zugesichert werden. Gesetzliche Haftungsansprüche bleiben unberührt.
Kann DatiMedia die vereinbarte Leistung aufgrund von Krankheit, Unfall, schwerem familiärem Notfall, höherer Gewalt oder sonstigen unvorhersehbaren Umständen nicht erbringen, informiert DatiMedia den Kunden unverzüglich, sobald dies möglich ist. DatiMedia kann versuchen, mit Zustimmung des Kunden einen geeigneten Ersatz zu vermitteln. Kommt kein geeigneter Ersatz zustande oder stimmt der Kunde diesem nicht zu, richten sich die Rechte und Pflichten der Parteien nach den gesetzlichen Vorschriften. Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen werden erstattet, soweit kein gesetzlicher Vergütungsanspruch besteht.
Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt. Soweit für einen Vertrag ein Widerrufsrecht besteht, erhält der Verbraucher die gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung und gegebenenfalls das Muster-Widerrufsformular. Ob ein Widerrufsrecht besteht oder eine gesetzliche Ausnahme greift, richtet sich nach den Umständen des jeweiligen Vertrags und den gesetzlichen Vorschriften.
Es gilt deutsches Recht, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers nicht entzogen wird. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften; die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt im gesetzlich zulässigen Umfang unberührt.
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